Nichteisenmetalle

Aluminium, Blei, Bronze, Messing, Kupfer, Zinn, Zink...

Als Nichteisenmetall werden alle Metalle außer Eisen bezeichnet sowie Metall-Legierungen, in denen Eisen nicht als Hauptelement enthalten ist bzw. der Anteil an Reineisen (Fe) 50 % nicht übersteigt. Beispiele hierfür sind Kupfer, Aluminium, Zink, Bronze, Messing. Meist wird dafür die Abkürzung „NE-Metall“ verwendet. Wegen ihrer oft auffälligen Farbe werden sie auch als Buntmetalle bezeichnet, ebenso zählen die Weißmetalle zu den Nichteisenmetallen.

Hauptfraktionen

Aluminium ist ein silbrig-weißes Leichtmetall. Es ist das häufigste Metall in der Erdkruste und wird als Konstruktionswerkstoff verwendet. In Haushalten kommt Aluminium häufig als Verpackungsmaterial, wie etwa als Aludosen oder Tuben vor. Aber auch in Smartphones und Laptops ist Aluminium enthalten.

Blei ist ein relativ weiches Schwermetall mit silberhell glänzenden Schnittflächen, welches an der Oberfläche blaugrau anläuft. Da Blei giftig ist, wird heutzutage in vielen Bereichen auf Blei, als Werkstoff verzichtet.

Besonders reiner Stahl wird als Edelstahl bezeichnet. Man unterscheidet unlegierte und legierte Edelstähle. Die Zusammensetzung der Legierungsbestandteile von Edelstahl sind genau definiert. Hauptsächlich werden Chrom, Nickel, Molybdän, Niob, Titan, Wolfram, Vanadium und Kobalt als Legierungselemente eingesetzt, um verschiedene Materialeigenschaften wie Härte, Hitzebeständigkeit und Korrosionsbeständigkeit, hervorzurufen.

Plastikstecker und andere zusätzliche Kunststoff-Anhaftungen bzw. Isolierungen verringern den prozentualen Kupferanteil von Altkabeln und damit deren Wert, da das Recycling des Materials aufwendiger und gleichzeitig weniger ertragreich wird. Sind die Kabel vollständig geschält, enthalten sie zumeist reines Kupfer der Sorte Millberry oder Aludraht. Beim Verkauf von Kabelschrott ist es zusätzlich wichtig, dass dieser nach den einzelnen Sorten getrennt wird. Wenn Sie die Trennarbeiten übernehmen, d.h. Kabelschrott abisolieren, können Sie einen höheren Preis erzielen.

Kupfer kommt aufgrund seiner hervorragenden Leiteigenschaften in Elektroinstallationen aller Art und Kabeln vor. Im Dachbau wird Kupfer häufig eingesetzt, da es dank der entstehenden Patina Schicht, das Kupferblech vor weiterer Korrosion schützt und eine sehr lange Lebensdauer besitzt. Zudem sind Dachrinnen, Dächer, Heizungsrohre, Schweißdüsen häufig aus Kupfer gefertigt. Man findet Kupfer auch in Kunstgegenständen und Münzen.

Die Hauptbestandteile dieser Legierung sind Kupfer und Zink. Je nach Zinkgehalt hat es eine bräunlich-rötliche (ab ca. 20% Zinkanteil), über goldfarbene bis zu hellgelber (ab ca. 36% Zinkanteil) Farbe. Es ist ein hervorragender Wärmeleiter, sehr korrosionsbeständig und lässt sich leicht formen, ist relativ schwer und ist nicht magnetisch. Beispielsweise Sanitärarmaturen sind häufig „verchromt“, um den Armaturen ein silbriges Aussehen zu verleihen. Durch leichtes Anfeilen mit einer Metallfeile erkennt man, ob es sich um Messing (goldgelbe Farbe) handelt.

Wichtige Zinkprodukte sind Halbzeuge, sowie Titanzinkblech und Walzbleche. Diese werden hauptsächlich zur Dacheindeckung, als Fassadenbekleidung, für die Dachentwässerung (Regenrinnen, Fallrohre) oder Außenfensterbänken verwendet.

Zinn 99% ist beispielsweise Altlot, Zinnkrätze, Zinnoxide, Zinnanoden, Lötzinn oder durch Legierungsumstellung nicht mehr verwendetes Zinn. Das Material muss einen Zinnanteil von mindestens 99% aufweisen.

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